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Weber Go Anywhere Gas – Teil 2 – Der erste Test

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10 Okt

Weber Go Anywhere Gas – Teil 2 – Der erste Test

Teil 2: Der erste Test

Nachdem im ersten Teil des Tests der Zusammenbau reibungslos funktionierte wird es nun Zeit für einen ersten Funktionstest. Im Deckel sind kleine Haken eingebaut die es ermöglichen den Deckel offen zu lassen, ohne ihn irgendwo ablegen zu müssen. Zum Anlassen sollte der Deckel offen sein um Verpuffungen des Gases zu verhindern.

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Nach rund 6 Minuten waren bei einer Umgebungstemperatur von etwas über 20 Grad und geschlossenem Deckel über 300 Grad im Grill erreicht. Unser Thermometer ging leider nur bis 300 Grad, und im Deckel ist leider keins eingebaut. Verschiedene Leute haben sich daher welche in den Deckel nachgebaut. Die erreichte Temperatur reicht locker für die meisten Grillzwecke aus die man meines Erachtens auf dem Go Anywhere machen möchte.

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Das erste mal habe ich den Grill aufgeheizt um etwaige Produktionsrückstände wie Öl zu verbrennen.

Wer sich nun fragt wieso der GA auf Waschbetonplatten steht, dem sei gesagt dass ich Anfangs nicht sicher war wie warm er nach unten abstrahlt. Sollte er auf einem Plastiktisch stehen und zu warm werden, könnte der Tisch schmelzen. Nach dem ersten Test kann ich nun bestätigen dass dies nicht der Fall ist, und man bedenkenlos die Hand unter den Grill halten kann ohne sich zu verletzen. Daher sollte der Gebrauch des Go Anywhere Gas auf einem Plastiktisch kein weiteres Problem sein.

Nach dem Ausschalten hat sich der Grill nach rund 15 Minuten so weit abgekühlt dass er handwarm war und ohne weiteres hätte einpackt werden können, zum Beispiel zum Transport. Dies ist ein nicht unwichtiger Punkt. Mehr zu diesem Thema im dritten Teil des Go Anywhere.

Was passt denn nun drauf?

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Wenn man möchte kann man bis zu 7 oder 8 Spieße zeitgleich auflegen. Unser erster Test war mit 5 Spießen wie man sehen kann. In Zwischenzeit haben wir auch schon 5 Portionen leckeren Lachs in Alufolie im GA zubereitet.

Von der Größe her kann man bedenkenlos festhalten dass der GA fürs Grillen auf dem Camping oder dem Picknick auch für mehrere Personen zu gebrauchen ist. Wenn man jedoch Lust auf 500gr T-Bone Steaks haben sollte wird es eher eine Party zu zweit 🙂

Zum Thema Transportfähigkeit kann man sagen dass der Grill problemlos in den Fußraum eines Autos passt. Sogar im vollgepackten Auto inkl 2 Kinderwagen bleibt genug Platz für den Grill, womit man in Zukunft nicht mehr aufs Grillen verzichten muss 🙂

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Im Innern des Grills ist genug Platz für alle benötigten Accessoires wie Grillzange, Schwamm, Spieße, Kochmesser usw. Lediglich die Gaskartusche passt nicht rein.

Zum Thema Transport ist noch die originale Weber Tragetasche zu erwähnen. In dieser soll sich der Grill mitsamt Gaskartusche verstauen lassen, doch mit über 40€ ist sie schon richtig teuer.

Nun ist Zeit für ein Fazit bzw. eine kleine Auflistung einiger Punkte die mir beim ersten Test aufgefallen sind.

Pro:

  • Der Grill ist genau das was ich gesucht habe. Transportabel um überall mit hingenommen zu werden, und (fast) alle Accessoires passen rein.
  • Die Verarbeitung ist im Großen und Ganzen in Ordnung. Die Blechschrauben des Griffs sind wie schon im ersten Teil angedeutet eher billig und das Blech unter dem Brenner ist nicht sehr sauber entgratet. Der Rest ist gut verarbeitet.
  • Er wird sehr schnell sehr heiß (über 300 Grad mit geschlossenem Deckel)
  • Die Temperatur lässt sich mit Hilfe des Ventils gut und stufenlos einstellen.
  • Er ist groß genug für einige Personen, nicht nur für zwei. Allerdings hängt dies auch vom Grillgut ab.

Kontra:

  • Das Reinigen des emaillierten Rostes ist etwas mühsam. Zwar kann man ihn auch in die Spülmaschine packen, jedoch gehen da kaum alle angebrannten Reste ab. Für die erste Reinigung nach unseren Spießen brauchte ich über 20 Minuten um alles ab zu bekommen.
  • Das Fett das durch die Löcher in den Unterteil des Grills tropft läuft gerne auch unter den Brenner. Oft sieht man im Internet Berichte von Leuten die Alufolie unter den Brenner legen, andere sogar noch Küchenpapier. Weber rät dringend davon ab, da diese Materialien Feuer fangen können.
    Einfaches reinigen mit einem Schwamm reichte bei uns aus.
  • Die Gaskartusche muss fürs Zusammenklappen abgenommen werden, und passt auch nicht in den Grill. Für Transporte wäre dies allerdings schon interessant.
  • Ein Thermometer im Deckel fehlt, besonders wenn man einen im klassischen Kugel- oder Gasgrill gewohnt ist.
  • Der Grill kann nicht ohne weiteres wenn er heiß ist um platziert werden. Sollte dies nötig sein sind schon Handschuhe nötig. Einklappbare Griffe links und rechts könnten dies vereinfachen.

Fazit

Als Fazit bleibt nur noch zu sagen dass der Grill trotz einiger Negativpunkte eine absolute Empfehlung erhält. Die Punkte in der Kontraliste sind eher Meckern auf hohem Niveau beziehungsweise Verbesserungsvorschläge, denn unterm Strich bin ich mit dem Taschenweber schon sehr zufrieden.

Der dritte Teil des Tests vergleicht die zwei verschiedenen Varianten, nämlich das hier beschriebene Gasmodell mit der Kohlevariante.

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