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Weber Go Anywhere Gas – Teil 3 – Kohle vs Gas

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2 Jan

Weber Go Anywhere Gas – Teil 3 – Kohle vs Gas

Immer wieder Kohle vs Gas?

In fast jedem Forum liest man Fragen zum Thema Kohle oder Gas. Daher entschlossen wir uns, in der Blog-Serie über den Weber Go Anywhere nicht nur die zwei Hardware-Varianten des Go Anywhere gegen einander antreten zu lassen, sondern auch zu testen, ob es einen geschmacklichen Unterschied gibt. Denn was kann besser hierfür benutzt werden als zwei Grills die sich nur durch die Befeuerungstechnik unterscheiden, nicht aber in Größe, Form, Bauart, usw.

Äusserliche Unterschiede

Unser Foto von unseren zwei Taschenwebern zeigt schon äußerlich einige Unterschiede:

  • Die Kohlevariante (links) hat Lüftungsschlitze seitlich, und Lüftungslöcher oben. Diese werden benutzt um die Luftzufuhr und somit die Temperatur zu regulieren.
  • Die Gasvariante (rechts) hat keine, braucht sie auch nicht. Die Temperatur wird über den seitlichen Gasregler geregelt. Im Deckel sieht man lediglich Lüftungsschlitze. Natürlich hat die Gasvariante noch den Gasbrenner mit Drehknopf seitlich.

Innen gibt es zwischen beiden Modellen auch einige Unterschiede:

  • Der Kohlegrill hat einen Rost aus Inox-Stäben, wohingegen der Gasgrill mit emailliertem Rost daher kommt. Einige Leute schneiden den Rost aus der Kohlevariante durch, um zB den Anzündkamin unterbringen zu können. Dies ist allerdings bei dem emaillierten Rost nicht zu empfehlen. Zwar wird man keinen AZK benötigen, doch würde man sich wünschen die Gasflaschen unterbringen zu können.
  • Unterm Rost hat der Kohlegrill einen kleineren Rost und ein Blech, auf denen die Kohlen liegen.
    Beim Gasgrill liegt nur der Brenner längs mittig unterm Rost, kein Blech, sondern nur die Lüftungslöcher unter dem Brenner.
  • Dadurch dass der Gasbrenner längs eingebaut ist, und nur an- bzw ausgeschaltet werden kann, hat die Gasvariante einen nennenswerten Nachteil gegenüber seinem Konkurrenten: Indirektes Grillen auf dem GA Gas ist eigentlich nicht drin. In der Kohlevariante hingegen kann man die Kohlen oder Briketts verteilen wo man sie braucht, sei es direkt oder indirekt.

Durch einen kleinen Umbau kann man den Rost des Kohlegrills nach unten legen, und alles benötigte Zubehör reinpacken.
Den Gasgrill braucht man nicht vollpacken, da man weder Kohlen, noch einen AZK braucht, doch lassen sich die Gasflaschen auch nicht drin verstauen ohne den Rost zu ersetzen.

Der praktische Vergleich

Kommen wir zum praktischen Teil:

  • Gasgrill: Aufdrehen, Klick, Läuft. 6 Minuten warten und fertig.
  • Kohlegrill: AZK mit Briketts füllen und anzünden, und warten (je nach Kohleart, 15-20 Minuten), Briketts umfüllen, Rost drauf legen.

Fazit: Unter normalen Umständen scheint die Gasvariante am einfachsten handhaben zu lassen.
Notiz: Mittlerweile konnten wir beide Grills auch im Winter testen. Die kleinen Gasflaschen des Gasgrills tendieren gerne zum Gefrieren, und somit wird der Grill allemal lauwarm. Da freut man sich wenn man noch etwas Platz im Auto neben allem Feriengepäck für die Kohlevariante hatte 😉

Aber zurück zu unserem Test…

Der Geschmacksunterschied

Um am besten den reinen Unterschied zwischen Kohle und Gasgrillen testen zu können, bemühten wir uns um die gleichen Voraussetzungen.
Die zwei Grills waren gleich heiß, und beide mit identischen Spießen belegt.

 

Das Resultat

Unterm Strich können wir folgendes festhalten:

  • Die Spieße von beiden Grills waren absolut identisch.
    Wir konnten (natürlich subjektiv) keinen Unterschied ausmachen in

    • Geschmack (Röstaromen)
    • Garstufe (alles war gleich durch)
    • Textur
    • Temperatur (von beiden Grills kamen die Spieße mit gleicher Temperatur). Dies war allerdings eher ein Zufall.
  • Daher können wir aufgrund unseres Testes keinen Unterschied im Resultat (den Spießen) zwischen der Kohle und Gasvariante herausfinden. Lediglich in der Handhabung unterscheiden sich die Modelle.

Wir hoffen dass unser kleiner Test gefällt, und würden uns daher über einen kleinen Kommentar freuen.

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