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Weber Go Anywhere Gas – Teil 4 – Wintergrillen

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3 Jan

Weber Go Anywhere Gas – Teil 4 – Wintergrillen

Nach unseren ersten Tests des Weber Go Anywhere im Sommer wollten wir ausprobieren wie sich der kleine Weber bei niedrigen Temperaturen schlägt. Daher entschlossen wir uns kurzerhand dazu, ihn in den Winterferien auf diese Fähigkeit hin zu testen.

Die Herausforderung lag darin, unser Fleisch für unser Wintermenü für 4-5 Personen bei Temperaturen knapp über Null anständig zu grillen.

Für unser Vorhaben eignete sich für uns im rustikalen Winterchalet kaum etwas besser als ein traditionnelles Wintergericht:

  • Hirsch-Tournedos in einer süsslich-fruchtigen Soße
  • Gebratene Spätzle mit Kastanien
  • Rotkohl mit Apfel

Da wir noch ein Rehfilet hatten, entschlossen wir uns dies auch auf dem Grill zuzubereiten und mit einer Rahmsoosse zu ergänzen.

Der Grill

Der Grill selbst startete, obwohl er die Nacht draußen verbringen durfte, auf Anhieb. Nach einigen Minuten konnten wir mit dem Infrarot-Thermometer auch schon um die 300°C Garraum-Temperatur messen.
Nachdem das Gargut dann auf den Grill kam, die erste Ernüchterung: Der Grill war aus. Einmal zünden und er lief wieder, doch war die Gasflamme sehr klein, und eine akzeptable Temperatur konnten wir nicht mehr erreichen.
Eine erste bekannte Panikreaktion: Die Flasche ist leer! Schnell die nächste anschließen!
Doch weit gefehlt. Die Flasche war eiskalt, doch noch nicht leer wie der “Schütteltest” ergab. Der Grill ließ sich mit dieser Flasche nicht wieder aufheizen. Was nun?
Also kam die 2. Flasche zum Einsatz, und der Grill heizte auf Anhieb wieder auf.


Die Rezepte gelangen, doch scheint das Grillen mit dem Taschenweber nicht mit einem seiner größeren Brüdern wie dem Genesis vergleichbar zu sein.
Vom “regulären Wintergrillen” wie es der passionierte Griller eben kennt ist das Wintergrillen auf dem Go Anywhere Gas einige Schritte entfernt und verlangt mitunter schon mal Improvisationsgeschick. Dass man den Deckel im Winter nicht allzu oft hoch hebt ist gewusst, nur das Grillen mit den kleinen handlichen Gasflaschen des Go Anywhere Gas scheint eine Kunst für sich, die wir noch erlernen müssen.

Notiz: Am nächsten Abend hatten wir noch einmal die Gelegenheit zum Wintergrillen auf dem Go Anywhere. Dadurch dass wir indirekt grillen wollten, und durch unsere erste Erfahrung mit der Gasvariante entschlossen wir uns zum Kohlegrill. Dies funktionierte einwandfrei und wir konnten unseren Lachs rund eine Stunde lang grillen, obwohl das Außenthermometer knapp über Null anzeigte. (Hier der Link zum Lachsrezept)

Gesamtfazit Weber Go Anywhere Tests

Da wir nun am Ende unseres Tests zum Weber Go Anywhere angelangt sind, wäre es an der Zeit einige Schlüsse zu ziehen.
Im Großen und Ganzen sind die Go Anywheres alltagstaugliche Grills die ihren Zweck erfüllen. Sie sind transportabel, können auch für mehrere Personen verwendet werden, sind einfach in der Handhabung und relativ schnell zu reinigen.

Der Gasgrill kann wohl einfacher reguliert werden, da man einfach nur die Gaszufuhr zu öffnen oder schließen braucht, doch er hat auch Grenzen: indirektes Grillen geht zB. nur auf dem Kohlegrill.

Ein weiterer Vorteil der Gasvariante ist die Möglichkeit ihn schnell einpacken zu können wenn man mit Grillen fertig ist. Der Kohlegrill dagegen braucht zum Auskühlen definitiv länger.

Im Winter empfiehlt sich dagegen eher der Kohlegrill, da dies bei eisigen Temperaturen doch einfacher zu handhaben ist. Vielleicht könnte ein Umbau der Gasvariante mit einem Schlauch auf große Flaschen hier Abhilfe schaffen.

Für den etwas ambitionierteren Hobby-Griller empfiehlt sich wie schon im vorigen Post erwähnt, ein kleines Modding der Kohlevariante um alles in den Grill packen zu können. Beim Gasgrill haben wir nur das nötigste in den Grill gelegt: Einige Messer, Spieße, Handschuhe usw.

Unter dem Strich kann man sagen dass beide Grills ihre Berechtigung haben und durchaus fürs Grillen unterwegs zu gebrauchen sind – was wir selbst im Sommer wie im Winter testen durften 😉

Allerdings bleiben es Mini-Grills die natürlich nicht geeignet sind, um den großen wie den Genesis-Gasgrills oder den klassischen Kugelgrills Konkurrenz zu machen.

Wir hoffen dass unsere Testreihe gefallen hat und würden uns über einen kleinen Kommentar freuen.

Die Fotos

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Comment
  • Benji Ewerling
    Januar 3, 2017, 9:27 pm

    Super Arbeit Jungs! Es ist erstaunlich, dass es geschmacklich absolut keinen Unterschied gibt. Ich freue mich schon auf die Rezepte um es nachzukochen =)

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